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CEC-CCEE message on the occasion of International Roma Day/KEK-CCEE Botschaft anlässlich des Internationalen Tages der Roma

Posted by fidest press agency su venerdì, 8 aprile 2016

romanticismRome. On the occasion of International Roma Day, 8 April, the general secretaries of the Conference of European Churches (CEC) and the Council of European Bishops’ Conferences (CCEE) call for renewed efforts for healing and reconciliation. Today some 10 to 12 million Roma live throughout Europe, and are among the most deprived and marginalised people of our continent. They face daily discrimination and are often denied access to basic schooling, housing, and healthcare. A long history of antiziganism have led to these deplorable conditions. For centuries, Roma were enslaved, tortured, murdered, and their families broken apart. They suffered legal persecution, were segregated from society and denied basic civil rights. Despite all this Roma minorities have survived and preserved their culture. In working to change perceptions, we are aware that everyone—Roma and non-Roma alike—will have to engage in meaningful dialogue, which will help overcome fears and work for integration respectful of Roma identity.
“We encourage our Christian communities in Europe to continue to support Roma wellbeing and actively work to end hate speech and social exclusion. We must journey together. We appeal to all to welcome the marginalised and uphold their human dignity as a gift from God. Roma people, with their unique traditions, faith, and culture are also called to bring their values to European society as responsible citizens.
The Roma have a centuries-old sense of shared European identity and free movement across political, cultural, and religious boundaries. They are one of the indigenous European nations, however, without an equal standing in terms of respect or honour among them. More than 600 years after their migration to Europe, their full reception remains incomplete. The fact that they live under circumstances of continued discrimination and even persecution is a disgrace to all European countries. We need to acknowledge their situation, through the centuries, in the Holocaust and vaticanopresently, and our responsibility for it. The principal way out of the present difficult situation of the Roma people and their families is learning, work, and faith. Their inclusion is a necessary indication of our commitment for a shared European identity and the free movement of people, commerce, and ideas in the European realm”.
Heute leben in ganz Europa zwischen 10 und 12 Millionen Roma: sie gehören zu den am stärksten benachteiligten und an den Rand gedrängten Völkern unseres Kontinents. Sie sind täglicher Diskriminierung ausgesetzt und der Zugang zu grundlegender Bildung, zu Wohnraum und Gesundheitswesen wird ihnen oft verweigert.
Eine lange Geschichte von Antiziganismus hat zu diesen beklagenswerten Bedingungen geführt. Über Jahrhunderte wurden Roma versklavt, gefoltert, ermordet und ihre Familien auseinandergerissen. Sie wurden gerichtlich verfolgt, vom Rest der Bevölkerung abgetrennt und ihre bürgerlichen Grundrechte wurden ihnen verweigert. Trotz alledem überlebten Roma-Minderheiten und bewahrten ihre Kultur. Wir sind uns bewusst, dass nur ein sinnbringender Dialog aller Beteiligten – Roma und Nicht-Roma- zur Veränderung der Wahrnehmungen führt: nur so können Ängste überwunden und eine Integration, die die Identität der Roma respektiert, erreicht werden.Anlässlich des Internationalen Tages der Roma am 8. April rufen die Generalsekretäre der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) zu erneuten Bemühungen für Heilung und Versöhnung auf.
Wir ermutigen unsere christlichen Gemeinschaften in Europa, sich weiterhin für das Wohlergehen der Roma einzusetzen und aktiv daran zu arbeiten, Hassparolen und soziale Ausgrenzung zu beenden. Wir rufen alle auf, Randgruppen willkommen zu heißen und ihre menschliche Würde als ein Geschenk Gottes zu wahren. Auch Roma-Völker mit ihren einzigartigen Traditionen, Glaubensüberzeugungen und Kulturen werden aufgerufen, als verantwortliche Bürger ihre Werte in die europäische Gesellschaft einzubringen.Die Roma haben eine jahrhundertealte Tradition von geteilter europäischer Identität und Bewegungsfreiheit über politische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg. Obwohl Roma zu den uransässigen Völkern Europas gehören, wurden sie nie als gleichwertig anerkannt und erhielten nie denselben Respekt und dieselbe Ehre wie andere Völker. Mehr als 600 Jahre nach ihrer Migration nach Europa sind sie immer noch nicht vollständig akzeptiert. Die Tatsache, dass sie unter fortgesetzter Diskrimination und sogar Verfolgung leiden, ist eine Schande für alle europäischen Staaten. Wir müssen ihre Situation im Laufe der Jahrhunderte, während des Holocausts und heute sowie unsere Verantwortung dafür anerkennen.Der Ausweg aus der aktuellen schwierigen Situation der Roma und ihrer Familien besteht in Ausbildung, Arbeit und Glauben. Ihre Eingliederung in unsere Gesellschaft ist ein notwendiges Zeichen unseres Engagements für eine geteilte europäische Identität und die Freizügigkeit von Personen, Handel und Ideen in Europa.

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